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Ein neuer Bebauungsplan muss für den

gesamten Geltungsbereich der

Erhaltungssatzung gültig sein.

Der Bebauungsplanentwurf sieht eine Zweiteilung in Si 65.1 und Si 65.2 vor. Das Gebiet Si65.2 (Zinsholzstraße. Untere Trossinger Straße und Teile In der Landstadt) soll, obwohl die Erhaltungssatzung auch hier gilt, zu einem späteren Zeitpunkt planerisch entwickelt werden.

Die Aufteilung in Si 65.1 und Si 65.2 schafft und zementiert Ungleichheiten. Diese Aufteilung hat ihren Ursprung in den lärmschutzrechtlichen Anforderungen. Mit einem Ausweis von Si 65.2 als allgemeines Wohngebiet, wie auch schon für den Bereich Kernenblickstraße 3-19 vorgesehen, wäre das Problem weitgehend obsolet. Es ist nicht einsichtig, weshalb 23 Häuser in eine Lärmhaftung genommen werden sollen, die es mit einem Ausweis als allgemeines Wohngebiet, notfalls mit Lärmschutzwand beim Bädle, nicht geben würde.

Mit einer solchen Aufteilung würde zukünftig ein Hausbesitzer etwas dürfen, was dem Nachbarn über der Straße verwehrt wird, obwohl beide Häuser in der Siedlung stehen und sich im Bereich der Erhaltungssatzung befinden. Die Baumöglichkeiten müssen daher zur Aufrechterhaltung des einheitlichen Bildes der Siedlung und vor allem der Gerechtigkeit wegen in allen Siedlungsstraßen gleich sein.

Wir fordern deshalb einen Bebauungsplan für das gesamte Gebiet der Erhaltungssatzung.

 

Letztes Update:
15-12-2019