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Am 19. August 2012, sandten Jürgen Hager, Gerhard Reule und Dr. Frank Maurer folgende Mail an den Bezirksbeirat Sillenbuch:

Sehr geehrter Herr Schreck,

mit Schreiben vom 3. März 2012 haben wir Ihnen die Meinung von über 75 Prozent der betroffenen Bevölkerung zum Bebauungsplanentwurf "Stadtbezirk Sillenbuch - Kernenblickstraße/ Trossingerstraße   Si 65.1" übermittelt.

Aufgrund der Unterschriftenaktion steht fest, dass über 75 Prozent der vom Planentwurf betroffenen Bevölkerung unsere Sorgen um den Erhalt der Siedlung teilen und deshalb den Entwurf des Bebauungsplans in seiner heutigen Entwurfsgestaltung mit gleichlautenden Einwendungen eindeutig  ablehnen.

Unter dem Datum des 09. März 2012 gab es hierauf einen Interfraktionellen Antrag des Bezirksbeirats Sillenbuch an die Stadtverwaltung, in dem (lediglich) drei die Bürger bewegende Themen aufgegriffen wurden (Einfriedigungshöhe, Ausbau Kernenblickstraße, Solaranlagen).

In der Sitzung des Bezirksbeirats vom 21.03.2012 haben die Fraktionen - auf erneuten Vortrag des mehrheitlichen Bürgerwillens - erklärt, fraktionsintern die Fraktions-Standpunkte zu klären.

Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung hat nun im UTA das Ergebnis der Auslegung und das weitere Vorgehen vorgestellt. Trotz der aus der breiten Masse der betroffenen Bevölkerung hervorgebrachten Stellungnahmen und Anregungen werden lediglich die örtlichen Bauvorschriften zu der Höhe der Einfriedungen sowie die Zulassung von Solaranlagen textlich geändert, wie dies auch im   interfraktionellen Antrag des Bezirksbeirats Sillenbuch angesprochen wurde. Die Festsetzungen zum Ausbau der Kernenblickstraße werden dabei nicht geändert.  Anders herum formuliert bedeutet dies nach heutigem Kenntnistand:

Alle anderen Anregungen und Stellungnahmen aus der breiten Bevölkerung werden bis jetzt schlicht und einfach ignoriert.

Auch wenn eine endgültige Entscheidung erst der Gemeinderat mit dem Satzungsbeschluss treffen wird, so ist aus heutiger Sicht dennoch festzustellen:   

Die Verantwortlichen setzen sich wohl ohne Not über den Willen einer überwältigenden Mehrheit
der betroffenen Bevölkerung hinweg.

Viele Bürger sind entsetzt! Wir fragen Sie als unsere Repräsentanten vor Ort daher:

1.) Welchen der von mehr als 75 Prozent der Bevölkerung vorgetragenen 10 Punkte können Sie unterstützen?

2.) Wie wollen Sie der betroffenen Bevölkerung dabei konkret weiter helfen, nach mehrheitlichen Gestaltungsvorstellungen zu leben?

Nachdem die erneute, leicht modifizierte Auslegung des Bebauungsplanentwurfs schon in Kürze erfolgen soll, sollten wir Ihre konkrete Antwort schon bis 31.08.2012 haben.  Vielen Dank!

Freundliche Grüße

Jürgen Hager                               Gerhard Reule                                 Dr. Frank Maurer

 

Letztes Update:
15-12-2019